Wochenhoroskop
2. bis 8. November 2026
Eine Wahrheit, die schon da war
Diese Woche hat ihren Schwerpunkt in der Mitte. Am Mittwoch fallen zwei Dinge zusammen: Vormittags bilden Venus und Jupiter einen seltenen, anregenden Winkel, am Nachmittag stehen Sonne und Merkur im Skorpion exakt beieinander. Das eine öffnet das Herz, das andere macht den Kopf klar. Drumherum laufen Merkur und Venus weiter rückwärts, alte Gespräche und alte Beziehungsfragen sind also noch nicht erledigt. Der Skorpion verlangt in dieser Zeit Ehrlichkeit, ohne Drama, und am Montag nach der Woche steht schon der Neumond im Skorpion vor der Tür.
- Am Mittwoch, 4. November, bilden Venus und Jupiter am Vormittag einen anregenden Winkel: Beziehungen, Genuss und Geld bekommen Rückenwind, nur eben im Rückwärtsgang der Venus.
- Am selben Mittwoch stehen Sonne und Merkur am Nachmittag exakt beieinander: ein klarer Moment für Selbsterkenntnis und für Worte, die den Kern treffen.
- Merkur läuft noch bis zum 13., Venus bis zum 14. November rückwärts. Nachfragen ist besser als Vermuten, Verträge und größere Anschaffungen warten besser.
- Am Wochenende wird es stiller, der Skorpion-Neumond am Montag danach wirft seinen Schatten voraus: Absichten sammeln, Altes verzeihen.
Stand: November 2026
Montag, 2. November: Der Mond im Löwen trifft Mars
Der Mond steht im Löwen und begegnet dort Mars, dem Planeten für Antrieb und Durchsetzung, auf fast demselben Punkt. Zugleich bildet er ein spannungsreiches Quadrat zu Merkur im Skorpion, der weiter rückwärts läuft. Gefühl und Tatendrang ziehen an diesem Tag an einem Strang, nur das Denken hält nicht ganz mit.
Die anstrengende Seite: Ärger ist schnell da, und ein Satz, der im ersten Schwung rausgeht, klingt oft größer, als er gemeint war. Wer am Montag eine heikle Nachricht schreibt, liest sie besser noch einmal, bevor sie abgeht. Die freundliche Seite: Alles, was Schwung und Körpereinsatz braucht, läuft leichter als sonst, der Karton, der endlich ausgepackt wird, die Laufrunde, der liegen gebliebene Anruf, der Mut braucht. Nimm den Tag für das Tun, nicht für das Klären, das gelingt am Mittwoch besser.
Dienstag, 3. November: Der Mond wechselt in die Jungfrau
Am Vormittag zieht der Mond aus dem Löwen in die Jungfrau, und die Stimmung wird nüchterner: weniger Auftritt, mehr Sortieren. Dabei steht er im Quadrat zu Uranus, dem Planeten für Überraschungen, und in einem harmonischen Trigon zu Chiron, dem Punkt für alte Verletzungen und für das, was aus ihnen gewachsen ist.
Das Quadrat zu Uranus bringt gern eine Planänderung oder eine Nachricht, mit der niemand gerechnet hat, und die Jungfrau mag so etwas gar nicht. Das Trigon zu Chiron wirkt dagegen leise: Wenn dich heute etwas an früher erinnert und stärker berührt, als es sollte, ist das kein Rückschritt, sondern eine alte Stelle, die gerade Luft bekommt. Gut eignet sich der Tag für alles, was Genauigkeit verlangt, die Ablage, den Terminkalender, ein Gespräch über Zuständigkeiten. Was du dir sparen kannst: den Plan zu verteidigen, der sich gerade geändert hat.
Mittwoch, 4. November: Venus im Sextil zu Jupiter, Sonne und Merkur beieinander
Das ist der wichtigste Tag der Woche. Am Vormittag bilden Venus in der Waage und Jupiter im Löwen ein Sextil, einen anregenden Winkel, in dem sich zwei Planeten gegenseitig unterstützen. Venus steht für Beziehungen, Werte und Geld, Jupiter für Wachstum und Großzügigkeit. Weil Venus gerade rückwärts läuft, geht es weniger um Neues als darum, etwas Vorhandenes wertzuschätzen: einen Menschen, eine Gewohnheit, eine Entscheidung, die sich im Nachhinein als gut erweist. Ein seltener Glücksmoment kann es trotzdem werden, vor allem für ein offenes Wort in einer Beziehung, das an anderen Tagen schwerer fiele.
Am Nachmittag stehen Sonne und Merkur im Skorpion genau auf einem Punkt, eine verbindende und intensive Konstellation. Merkur ist dabei ganz im Licht der Sonne, und das hilft dem Denken: Was du schon länger ahnst, lässt sich jetzt in Worte fassen. Oft ist es keine neue Einsicht, sondern eine, die vorher schon da war und sich nun nicht mehr wegschieben lässt. Schreib sie auf, bevor der Tag vorbei ist. Das gilt für Gedanken über dich selbst genauso wie für das, was du einem anderen Menschen schon lange sagen willst.
Donnerstag, 5. November: Der Mond zwischen Jungfrau und Waage
Am Morgen steht der Mond ganz am Ende der Jungfrau und Neptun im Widder genau gegenüber, eine Opposition zwischen dem Bedürfnis nach Genauigkeit und dem Planeten für Ahnungen, Sehnsucht und Täuschung. Am Nachmittag wechselt der Mond in die Waage, und der Ton wird weicher und gesprächiger.
Bis zum Mittag ist Verzetteln leicht: Zahlen stimmen nicht ganz, eine Absprache klingt klarer, als sie ist, und wer müde ist, nimmt Dinge persönlich. Triff vormittags keine Entscheidung auf Verdacht, frag lieber einmal mehr nach. Ab dem Nachmittag kommt die Waage und mit ihr die Lust auf Ausgleich: ein Kompromiss, ein Gespräch, in dem beide zu Wort kommen, eine Verabredung, die den Abend rettet. Ein guter Tag, um das Gespräch vom Mittwoch in Ruhe weiterzuführen.
Freitag, 6. November: Der Mond gegenüber von Saturn
Der Mond in der Waage steht Saturn im Widder gegenüber, eine Opposition. Die Waage möchte, dass es allen gut geht und niemand zu kurz kommt, Saturn fragt, wer die Verantwortung trägt und was von einer Zusage übrig bleibt, wenn es ernst wird.
Das kann sich wie ein Zwiespalt anfühlen: Du möchtest Ja sagen, um den Frieden zu halten, und spürst zugleich, dass du es nicht halten kannst. Die ehrliche Antwort ist an diesem Tag die bessere, auch wenn sie unbequem ist. Zugleich zeigt der Freitag, was in einer Beziehung oder Absprache wirklich trägt und was nur aus Höflichkeit besteht, und das ist eine nützliche Erkenntnis, bevor die Woche zu Ende geht. Gut geeignet für klare Abmachungen mit Datum, weniger für große Gefühlsgespräche.
Samstag, 7. November: Der Mond trifft Venus
Der Mond in der Waage begegnet der rückläufigen Venus auf demselben Punkt und bildet dazu anregende Winkel zu Jupiter, zu Mars und zum Mondknoten, der Achse, die in Richtung Entwicklung zeigt. Erst spät in der Nacht zieht er in den Skorpion weiter.
Das ist der weichste Tag der Woche. Begegnungen laufen leicht, ein Treffen mit Menschen, die du magst, gelingt ohne Anstrengung, und auch eine alte Beziehungsfrage lässt sich in Ruhe anschauen, weil die rückläufige Venus die Rückschau begünstigt. Alles Schöne passt in diesen Tag: kochen, einrichten, jemanden einladen, sich etwas gönnen, das nichts beweisen muss. Mit dem Wechsel in den Skorpion gegen Mitternacht wird es stiller und nachdenklicher, ein guter Übergang in den Sonntag.
Sonntag, 8. November: Leise vor dem Neumond
Der Mond steht im Skorpion, nahe beim rückläufigen Merkur, in einem anregenden Winkel zu Lilith, dem Punkt für das, was man sonst lieber nicht zeigt, und im Quadrat zu Pluto, dem Planeten für Macht und Kontrolle. Am Montag darauf, dem 9. November, folgt der Neumond im Skorpion.
Ein Tag mit wenig Programm tut gut. Was in dieser Woche unausgesprochen blieb, taucht heute eher als Gedanke auf denn als Streit, und so sollte es auch bleiben: aufschreiben statt sofort besprechen. Das Quadrat zu Pluto kann Kontrollwünsche wecken, bei dir oder bei anderen, lass sie vorbeiziehen. Der Neumond am Montag ist der Moment für neue Absichten, der Sonntag ist dafür da, sie zu sammeln: Was soll im Dezember anders sein als im November? Aufräumen im Zuhause und im Kopf passt dazu.
Wofür sich die Woche eignet, wobei du dir Zeit lässt
Die Woche eignet sich gut für Selbsterkenntnis und für die Aussprache, die lange fällig war, am besten am Mittwoch oder in den Tagen danach. Auch das Wertschätzen dessen, was in Beziehungen schon gut ist, bekommt Rückenwind.
Zurückhalten lohnt sich bei größeren Anschaffungen, Verträgen und Vertragsverlängerungen, solange Merkur und Venus rückläufig sind. Ein Glücksgefühl am Mittwoch ist ein guter Grund zum Danken, aber kein guter Grund, etwas Großes zu unterschreiben. Ebenso lohnt es sich, nicht jede Wahrheit gleich auszusprechen, nur weil der Skorpion sie sieht: Ehrlich sein heißt nicht, hart zu werden.
Die wichtigsten Konstellationen der Woche
Alle Zeiten in deutscher Ortszeit (MEZ):
| Datum/Uhrzeit | Konstellation | Wie sie zueinander stehen |
|---|---|---|
| Mi, 4. November, 11:20 Uhr | Venus und Jupiter | anregend |
| Mi, 4. November, 15:25 Uhr | Sonne und Merkur | verbindend, intensiv |
Alle Zeiten in MEZ. In dieser Woche fällt kein Zeichenwechsel eines Planeten, keine Station und keine Mondphase. Der Neumond im Skorpion folgt am Montag, 9. November.
- Merkur: rückläufig seit 24. Oktober, bis 13. November 2026
- Venus: rückläufig seit 3. Oktober, bis 14. November 2026
- Saturn: rückläufig seit 26. Juli, bis 11. Dezember 2026
- Uranus: rückläufig seit 10. September, bis 8. Februar 2027
- Neptun: rückläufig seit 7. Juli, bis 12. Dezember 2026
Fünf Planeten laufen in dieser Woche rückwärts, und zwei davon sind für den Alltag die spürbaren: Merkur im Skorpion und Venus in der Waage. Beide sind in ihrer letzten rückläufigen Woche, Merkur dreht am 13., Venus am 14. November wieder um. Bis dahin gilt für Merkur: Was du liest, liest du besser zweimal, was du unterschreibst, am besten erst nach einer Nacht, und wenn sich jemand aus einem früheren Kapitel meldet, ist das in diesen Tagen kein Zufall der Technik, sondern ein Teil der Phase. Für Venus heißt es: Beziehungen, Geld und die Frage, was dir etwas wert ist, bekommen noch einmal eine Rückschau, bevor im November wieder Neues möglich wird. Die Hintergründe stehen in den Artikeln Merkur rückläufig und Venus rückläufig. Saturn im Widder fragt in seiner rückläufigen Zeit, welche Regeln du dir selbst gegeben hast und welche davon noch passen. Uranus und Neptun bewegen sich so langsam, dass ihre Rückläufigkeit im Alltag keinen einzelnen Tag prägt.
Mehr aktuelle Ausblicke findest du in der Übersicht Aktuelle Horoskope, die kommende Mondphase im Mondkalender.